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Achtzehnsein

So....es ist so weit. Ich bin 18 und joa ...ich fühl mich eigentlich ganz gut. Es kann schon erleichternd sein, aber die letzten Sekunden wollte ich, dass die Zeit stehen bleibt. Ich finde es aber komisch, am Wochenende Geburtstag zu haben. Man freut sich auf den Nachmittag mit der Familie und auf den Abend mit den Freunden, aber der Morgen und Mitag ist so ...normal.

Gestern war ich auf dem Winterball meiner Schule und um halb 11 sind Lea, Mona, Merle und ich nach Bremen gefahren, haben im Tower vorbeigeschaut und sind dann irgendwann in einer tollen, riesigen Studenten-Cocktailbar gelandet. Um 1h wollten wir nochmal kurz zurück in den Tower, haben uns dann aber von meinem Vater abholen lassen. Ich war irgendwann so müde ... aber die Stimmung war schön

Bald kommen meine Schestern, meine Bruder ist dieses Wochenende ja auch zu Hause. Dann essen wir Kuchen und trinken Kaffee. Heute Abend geh ich noch mit meinen quasi-Nachbarinnen essen und danach will Anna noch ins Gleis 9 1/4. Mal sehen.

Eigentlich ist es schön so. Ich war den ganzen Sommer über schon so frei und selbstständig. 18 sein hat für mich also was von einem Sommergefühl. Ich musste seit Mamas Tod für mich selbst verantwortlich sein, mich selbst erziehen und mich selbst trösten. Und nun bin ich eine eigenständige Person, die von den anderen auch so angesehen wird. Es ist schwer zu beschreiben.

Wenn ich Fotos von den Sommern in Cala Millor sehe, wird mir klar, dass ich in meinem Herzen immer noch die 9-jährige Charlotte bin. Nur äußerlich habe ich mich verändert. Eigentlich war das die Zeit in meinem Leben, die ich am feinfühligsten und intensivsten erlebt hab. Mit Mama. Manchmal wünsch' ich mir, dass es wieder so ist, obwohl ich ja jetzt nicht unglücklich bin.

 

Noch zur Anmerkung: Am heutigen 12. Dezember 2009 scheint wunderschön die Sonne in mein Schlafzimmer rein  

Adieu

12.12.09 13:41, kommentieren

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Muffensausen

Hab gerade doch das Gefühl, dass ich nicht 18 werden will. Vielleicht sollte ich sowas wie ne Liste mit Dingen, die man noch mit 17 gmacht haben sollte, anfertigen.

Verdammt, verdammt... ich will noch so schön jung bleiben.

Mit 18 ändert sich nicht viel, aber man gehört dann irgendwie ohne es unbedingt zu wollen zu den "Großen" und ich glaube ich muss das gerade noch nicht haben.

Obwohl...mit 18 kann das Leben bestimmt auch schön sein, weil man so viel darf.

Warum muss es auch sowas wie Alter geben. Immer dieses Aussortieren. Überall wollen wir n Etikett drauf kleben. Ich will kein Alter haben, einfach so reif oder kindisch sein wie man will.

Bitte, bitte, lieber Gott, lass mich nicht älter aussehen oder irgendwie sowas. Naiv und Kindisch lebt's sich's am Besten!

9.12.09 19:42, kommentieren

Jahresuntergangsstimmung

Soo...das erste Halbjahr voller Abiturvorbereitungen hab ich hinter mir.

Neue Menschen, eine neue Kollektion von Menschen, denen man jetzt jeden Tag begegnet und mit denen man in den Kursen sitzt.

Lea ist wieder völlig integriert. Wir sind uns erschreckend ähnlich. Ich glaub, ich war noch nie mit jemandem so gut befreundet, der mir so ähnlich ist. Es bewegt sich was in meinem Freundeskreis, beziehungsweise ich bewege mich...

Ich rede zur Zeit mit vielen Menschen darüber, dass das Zeug, was mit immer erledigen muss jeden Tag immer mehr zu werden schein. Generell und nicht nur in meiner 1991er Generation. Ich weiß nicht - es ist ein Gefühl....jeden Tag so viel zu erledigen, den Stapel abarbeiten, Licht am Ende des Tunnels sehen, auf den Sommer warten. Ferien. Meine Letzten rihtigen Sommerferien nächstes Jahr.

In zwei Wochen bin ich 18. Ich denke es wird sich nichts ändern. Ich habe Sehnsüchte an dieses Ereignis gebunden, von denen ich aber nicht länger glaube, dass sie sich erfüllen werden. Nächte durchmachen an variablen Orten, WG-Parties im bremer Viertel, wasted people, kein Geld für irgendwas, dazu ein wileder Sound aus einer Jukebox. Ich weiß, es wird weniger spektakulär und vielleicht lebe ich alles auch schon längst. Obwohl ich in letzter Zeit nicht mehr viel aus war. Die Wochenenden waren voller Arbeit und wetterbedingtem Krankheitsgefühl. Dazu hat sich viel getan; Jessy hat mit 19 ein Kind namens Malou bekommen und macht nebenbei ihr Abitur, Amelie studiert jetzt in Wien und ich freue mich unendlich darüber, weil Wien auch meine Entscheidung hätte sein können. Ein umwerfendes Gfühl für tolle Orte und Menschen hat sie, Macy lungert noch in Darmstadt rum und geht hoffentlich bald nach Innsbruck.

Und ich sitze noch immer verliebt hier in meinem Snob-Dorf vor meinem Snob-Notebook in meinem erwartungslosen zufriedenen Zimmer und lasse mich von Jango-Musik beschallen. Ich will so schnell wie möglich die Delf-Prüfung hinter mir haben und den Führerschein allemal. Ich glaube, der Fahrschullehrer sieht in mir kaum Potenzial.

Heute Abend gehts nach Bremen in Buchhandlungen und Läden rumgammeln und danach zu Merle, um mit den anderen eine wasted night im Dröön zu verbringen. Mal sehen.

 

 

1 Kommentar 28.11.09 14:44, kommentieren

Vespe und Dolce

Bin wieder aus Italien da. Als ich aus dem Flugzeug gestiegen bin, hätt' ich heulen können. Ich vermisse das Italienisch um mich herum. Die vielen fremden Menschen. Das waren 10 wunderbare Tage. Ich hab' so viel kennengelernt und gesehen, eigentlich hätte es für immer so bleiben können.

Und wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, fängt es zum 5. mal heute an zu schütten.

Ich werd' heute den ganzen Tag drinnenbleiben. Ausgepackt hab' ich noch nicht und das wird sicherlich auch erst in einigen Tagen erledigt sein...

 In 2 Wochen gehts dann nach Amsterdam-Paris-London.

Grazie e ciao

11.7.09 15:25, kommentieren

Where 'd the days go?

...When all we did was play?

And the stress that we were under wasn't stress at all

Just a run and a jump into a harmless fall from

Walking by a high-rise to a landmark Square

You see millions of people with millions of cares

And i struggle to the train to make my way home

I look at the people as they sit there alone.

Es ist viel passiert. Schließlich ist es Sommer. 2 Wochen bis zum Hurricane-Festival. 3 Wochen bis zum Italien-Trip. Und 6 Wochen, bis ich mit Lea Amsterdam, Paris und London besuche. Die 11. Klasse ist so gut wie vorbei. Die beste Zeit des Jahres beginnt.

Es sind von einem auf den anderen Tag so viele Menschen in mein Leben getreten, dass sich meine Sichtweise schon irgendwie geändert hat. Ich dachte, Mona, Merle, Lea und ich machen nach Leas Austausch da weiter, wo wir aufgehört haben. Aber jetzt weiß ich, dass sowas nicht geht. Als ich am allerletzten Schultag in der 10. Klasse nach Hause gekommen bin und die Haustür hinter mir zu gemacht hab', wusste ich, dass sich von nun an alles ändern wird. Ich find' sowas schon enorm schwierig. Das mag komisch klingen, aber irgendwie war ich am glücklichsten, als alles so war wie immer. Frühling 2008. Ich war in der letzten Zeit nie zufriedener. Fast vergleichbar mit der Zeit, als ich 6, 7, 8 und 9 war. Aber ich konnte es nicht verhindern, neue tolle Menschen kennenzulernen, die mich mitgeschleift haben und mir ihre Welt gezeigt haben. Und ich hab' das Gefühl, dass ich wohl davon ausgehe, dass meine engste Umwelt - also Mona, Merle und Lea - sich mit mir mit verändern würden. Aber das ist nunmal nicht immer so. Ich weiß nicht was ist, wenn Lea in 2 Wochen wieder da ist. Wenn wir nur da weiter machen könnten, wo wir vor einem Jahr aufgehört haben...

                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Irgendwie kommt man immer durch, egal was ist, Menschen sind anpassungsfähig. Ich mache weiter und weiter und irgendwann hab' ich den Monster-Stapel abgearbeitet und es fällt wieder Licht durchs Fenster. Ich muss heute noch ein paar Hausaufgaben und ein Teil-Referat machen und dann will ich mich nur noch auf Juni, Juli und August freuen.

Ich hab' jetzt endlich 'nen Plan für die Zeit nach dem Abitur. Hab' mit ' ner Menge Leute geredet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich erst ein Auslandsjahr oder Gap-Year mache und dann Politikwissenschaft studiere. Sprachen und Geisteswissenschaften passen vielleicht eher zu mir als was Technisches, ich kann es leider nicht leugnen. Ich bin die geborene Diplomatin.

Life is good and the sun is shining

Everybody flirts to their ideal place

And the children all smile as a boat shuffled by them


Trying to pretend that they've got some space

1 Kommentar 7.7.09 14:56, kommentieren

Festivalstimmung

So.... ich verbrachte das vergangene Wochenende auf dem Hurricane-Festival. Ich kann nicht sagen, wie es war. Es kommt nicht an 2008 heran, aber ich kann mich glücklich schätzen, dieses Jahr wieder dabei gewesen zu sein. Ich bete bete bete dafür, dass die Kooks 2010 wieder mit von der Partie sind, auch wenn es eher unwahrscheinlich ist.

Lea ist da. Es ist eigentlich fast wie immer.

Trotzdem brauch ich 'ne persönliche Veränderung. Auf dem Festival gab es 1000e von Menschen, die ähnlich denken wie ich und es ist irgendwie seltsam, dass die Menschen um mich herum größtenteils meilenweit davon entfernt sind. Das heißt jetzt nicht, dass ich oder sonstwer exotisch oder exzentrisch wäre, aber die Gesellschaft war so angenehm, dass ich mir wünschte, mehr von solchen Leuten umgeben zu sein.

Nächste Woche flieg ich nach Italien. Mal sehn, wer so da ist Ging mir aber alles viel zu schnell, morgen um 10h hab ich mein 11. Klasse-Zeugnis in der Hand. uuuaaahrrg

Finito

PS: Freu mich immer noch über das Kings Of Leon-Konzert von Freitag und hör' mir die Lieder jetzt viel lieber an...

1 Kommentar 23.6.09 19:13, kommentieren

Halstuch. Gitarrenstimmgerät. Stabilo. dicke Socken.

Armbänder. Aqua Sports. zerfledderte Zettel. Dröhnen. Stille. Pesto alla Genovese. Dielenboden. Regen an den Fensterscheiben. traurige Gedichte. hilflose Musik. Entschuldigung. Kartenspiele. Freistunden. Mond. Sonne. Sterne. nur ein Hauch. rote Schuhe. Art Brut. leichte Kopfschmerzen. Busfahren. Wind. Hamburg. Lockenkopf. Kellerparty. Mensch.

1 Kommentar 19.1.09 19:42, kommentieren