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Und jetzt? Nichts.

Ich erwarte irgendeine Veränderung. Es war das erste Silvester, wo ich mir keinerlei Gedanken über irgendwelche Erwartungen oder Umstellungen gemacht habe. Das Jahr war so plötzlich zuende. Gestern noch war ich in dem Zeitabschnitt mit Italien, Sommerferien, Festivals, Konzerte. Plötzlich ist da wieder ein leeres Blatt Papier, das beschrieben werden möchte. Dabei bin ich eigentlich noch gar nicht bereit dazu, einfach wieder neu anzufangen. Ich will lieber wieder in Erinnerungen schwelgen und über dieses chaotische, unübersichtliche Jahr nachdenken.

Und plötzlich fingen sie an zu zählen "4...3...2...1...uiiiuiiuhäääii!!!" und wir standen alle draußen auf der Straße, Kira wurde in diesem Augenblick 18 und wir begannen das neue Jahr mit vielen, eher unbekannten Menschen, denen ich schon mehrmals in der Schule über den Weg gelaufen sein muss. Es war toll. Und bunt. Und chaotisch. Wir sind durch die Nacht gerannt, als wir nach Hause gingen. Die Kälte hab' ich gar nicht mehr wahrgenommen.

Aber es hat sich nichts verändert.

Es ist wie damals vor meinen ersten Sommerferien, als ich für immer in der 1. Klasse bleiben wollte. Und als ich für immer mit dieser 10. Klasse zusammen bleiben wollte. Und als ich für immer 16 sein wollte, weil ich nicht will, dass das große Leben jetzt schon anfängt.

Alles soll so sein wie immer.

 

 

 

 

1.1.09 14:05

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